Atka-Bay, Antarktis:
Deutsche Antarktis-Forschungsstation

Disziplinen

  • Anlagenbau

Gesellschaften

Dorsch International Consultants

Auftraggeber

Bundesministerium für Forschung und Technologie, Bonn

Dauer

Von 1978 bis 1981

Projektleistungen

  • Geländesondierungen vom Eisbrecher und Hubschrauber aus sowie die Auswahl des endgültigen Standortes
  • Eismechanische Untersuchungen
  • Entwurfsbearbeitung für die Forschungsstation
  • Baureifplanung der Schutzbauwerke, einschließlich aller Ver- und Entsorgungseinrichtungen 
  • Erstellung der kompletten Ausschreibungsunterlagen
  • Bauüberwachung

Kontakt

Dorsch International Consultants GmbH

München (Headquarters)
Landsberger Str. 368
80687 München
Germany

Tel.: +49 89 5797-0
Fax: +49 89 5797-800
E-Mail: info@dorsch.de

Karte

Beschreibung

Die erste deutsche Forschungsstation in der Antarktis wurde für eine maximale Besetzung von 30 Personen, bestehend aus Wissenschaftlern und Betriebspersonal, ausgelegt. Alle Bereiche, mit Ausnahme der Außenstationen und des Treibstoffzwischenlagers, sind aus Raumzellen zu Raum- und Funktionseinheiten zusammengesetzt, die identische Abmessungen haben.  Die Raumzellen wurden weitgehend vorgefertigt und zum Teil bereits voll ausgerüstet, um vor Ort Mon-tagezeit zu sparen. Für größere Räume, die aus mehreren Zellen zusammengefügt wurden, bestand die Möglichkeit der teilmontierten Elementbauweise. Zum Schutz vor Witterungseinflüssen und gegen das selbsttätige Einschmelzen in den Schnee legte man eine gewissermaßen zweite Haut, in Form von Wellblechröhren mit großem Querschnitt, um alle Raumeinheiten. Diese, in der Antarktis bewährten Röhren nehmen aufgrund ihrer annähernd elliptischen Form den Winddruck und die später zu erwartende hohe Schneelast gut auf.

Für die auf schwimmendem Schelfeis gegründete Antarktisstation wurde ein System aus zwei solcher Röhren entworfen, die durch eine kleinere (mit Ein- und Ausstiegsschacht) miteinander verbunden sind. Einer dieser beiden Haupttrakte umfasst das Labor, Hospital und die Schlafräume, der andere die Halle, Werkstatt und Stromversorgung sowie Waschräume, Küche, Messe und Funkstation.