Taiz, Ibb und Hodeidah: Einführung von GIS-basierten Betriebsmanagementsystemen (OMS) in drei lokalen Wasser- /Abwasserversorgungsunternehmen

Die GTZ unterstützt im Rahmen ihres Programms zur technischen Unterstützung Jemens das Ministerium für Wasser und die Nationale Behörde für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung (NWSA) bei ihren Bemühungen um Dezentralisierung.

Das OMS-Projekt soll GIS-basierte Tools zur Unterstützung der neu gegründeten Local Corporations (LC) einführen, um die Effizienz und das professionelle Management zu verbessern.

Neben der Erstellung digitaler Karten, der Schulung von Mitarbeitern und der Einführung moderner Informationsmanagementsysteme werden die wichtigsten Geschäftsprozesse analysiert und optimiert.

Die oben beschriebenen Aufgaben werden von einem multidisziplinären Beraterteam abgedeckt.

Die begrenzte Finanzierung erfordert einen intermittierenden Einsatz und eine Rotation der Experten in den drei Projektstädten.

Hintergrund

Die NWSA hat damit begonnen, ihre Regionalbüros im gesamten Jemen zu dezentralisieren und zu konsolidieren. Die Niederlassungen waren für den Betrieb und die Wartung aller Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungssysteme verantwortlich.

Politisch wurde der Korporatisierungsprozess sehr schnell umgesetzt, aber die Vorbereitung und Schulung von Führungskräften und Mitarbeitern in den LCs fand nicht in gleichem Tempo statt.

Die Befugnisübertragung verlieh dem LC mehr administrative und finanzielle Freiheit, aber auch eine wesentlich höhere Verantwortung, da in relativ kurzer Zeit eine vollständige Kostendeckung erforderlich war. Um dieses Ungleichgewicht zu beheben, einigten sich GTZ und NWSA auf ein technisches Hilfsprogramm.

Implementierung

Das moderne Management von Wasser- und Abwasserunternehmen kann von computergestützten, integrierten Informationsmanagement-Tools profitieren, die auf geografischen Informationssystemen (GIS) basieren, wenn sie konsequent in reguläre traditionelle Geschäftsprozesse integriert werden.

Kurzfristige Effizienzgewinne können insbesondere in Bezug auf Wasserverlustreduktion, Kundenmanagement und Betriebsführung erzielt werden.

Der vollständige Mangel an modernen Management-Tools, geringe Qualifikation der Mitarbeiter, sehr eingeschränkte Nutzung der elektronischen Datenverarbeitung und veraltete Karteninformationen erfordert einen abgestuften Ansatz, aber parallele Aktivitäten mit einem multidisziplinären Team von überwiegend arabischsprachigen Experten.

Das Endprodukt ist ein integriertes GIS-basiertes Informationsmanagementsystem, das vollständig an die Sprachbedingungen angepasst ist und von qualifiziertem lokalem Personal, das teilweise mit mobilen Techniken ausgestattet ist, sowie technischen, betrieblichen, kommerziellen und finanziellen Daten für eine effiziente Verwaltung und Kontrolle des Unternehmens ausgeführt wird Die jeweiligen LCs erstellen die Berichte und Informationen, die von Boards, Auditoren und Spendern benötigt werden, und erfüllen
vor allem die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden in jeder Hinsicht.

Leistungen

Wasser und Umwelt

Gesellschaften

Dorsch International Consultants

Auftraggeber

German Agency for Technical Coorperation (GTZ)

Projektleistungen

  • Erstellung von Basisdaten (Datenkonvertierung vorhandener Karten in GIS - Struktur, Aktualisierung von Karten mit Satellitenbildern), Sammlung aller relevanten Geschäftsinformations - Netzwerkkarten usw
  • Bewertung und Analyse aller relevanten Geschäftsprozesse, Personalressourcen und verfügbaren Daten
  • Entwicklung von geeigneten Lösungen (alle Softwareanwendungen sind vollständig arabisiert: Englisch wird von sehr wenigen Mitarbeitern gesprochen), Programmierung, Beschaffung von Ausrüstung, Schulungsprogramme, Rekrutierung von Schlüsselpersonal
  • Implementierung der vorgeschlagenen Lösungen und Coaching on-the-job
  • Leistungsüberwachung und Verbreitung an andere interessierte lokale Unternehmen

Dauer

Von 2003 bis 2006

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