München: Ehemalige Kronprinz-Rupprecht-Kaserne, Teilfläche Virginia Depot – erweiterte Altlasten- erkundung und abfallrechtliche Kostenschätzung

Am Standort der ehem. Kronprinz-Rupprecht-Kaserne in München, der auch das Areal des ehemaligen  Virginia Depots westlich der Schleißheimer Straße mit einschließt,  ist die Konversion von Teilflächen beabsichtigt. Das Gelände wurde jahrzehntelang als Kasernenstandort genutzt und während des zweiten Weltkrieges stark bombardiert.

Der Standort wird im ABuDIS (Altlastenkataster nach Art. 3 BayBodSchG) als Rüstungsstandort geführt.

Dorsch wurde vom Staatlichen Bauamt München 1 beauftragt, für eine  39.000 m2 große Teilfläche auf dem Virginia Depot, die als höherwertige Gewerbefläche veräußert werden soll, eine erweiterte Altlastenuntersuchung durchzuführen. Dabei waren die Ergebnisse aus Voruntersuchungen mit einzubeziehen. Die früheren Untersuchungsergebnisse wiesen im Norden der zu beurteilenden Teilfläche  auf bis zu  8,5 m mächtige Auffüllungen einer ehemaligen Kiesgrube hin. Dies wurde durch Rammkernbohrungen und Schürfe verifiziert. Alle Untersuchungsergebnisse wurden in eine Kostenschätzung der zu erwartenden abfallrechtlichen Belange einbezogen. Aufgrund der langjährigen militärischen Nutzung - insbesondere im Hinblick auf eine sensible Nachnutzung – wurde die Kampfmittelsondierung und –räumung bei der Kostenschätzung mit berücksichtigt.

Leistungen

Wasser und Umwelt

Gesellschaften

Dorsch International Consultants

Auftraggeber

Staatliches Bauamt München 1

Projektleistungen

  • Horizontale und vertikale Abgrenzung der abfallrechtlich relevanten kontaminierten Böden und Dokumentation
  • Abschätzung der Einstufung bei theoretischer Entsorgung dieser Böden
  • Die Kostenschätzung umfasste folgende Leistungen:

    • Erstellung einer Kostenschätzung für die theoretische Freimachung der  39.000 m² großen Teilfläche
    • Erstellung einer Kostenschätzung für die theoretische Bebauung von 80 % bzw. 60% der Teilfläche und einer eingeschossigen Unterkellerung

  • Zusätzliche Leistungen in Abstimmung mit den Fachbehörden:

    • Räumliche Erfassung eines Hot-Spot Bereichs mittels Bohrungen sowie eine Gefährdungsabschätzung für den Pfad Boden-Grundwasser
    • Grundwassermonitoring im Zu- und Abstrombereich der Kontaminationsverdachtsfläche KVF 22 und Bewertung   

Dauer

Von 2014 bis 2016

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