BM Dirk Niebel auf Jordanienreise mit GWP-Delegation

08.12.2011

Mousa Al Jamani (Minister für Wasser und Bewässerung), Richard Vestner (Dorsch International), Dirk Niebel (BM), Stefan Girod (German Water Partnership), Peter Stamm (WILO SE); Quelle Trutschel, Photothek

Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, bereiste Ende Januar im Rahmen einer Nahost-Reise auch Jordanien. Die German Water Partnership (GWP) wurde gebeten, für diesen Teil der Reise eine GWP-Delegation aus Unternehmensvertretern zu benennen, wozu auch Herr Dr. Vestner, Geschäftsführer der Dorsch International, gehörte. Ziel der GWP ist es, die deutsche Expertise und Qualität “Made in Germany” weltweit zu etablieren und die Positionierung der deutschen Wasserwirtschaft in den internationalen Märkten zu stärken. Herr Dr. Vestner leitet zusammen mit Herrn Heidebrecht (DWA) das Länderforum Ägypten/Jordanien der GWP.

Neben zahlreichen offiziellen Terminen im jordanischen Wasserministerium, der deutschen Botschaft und der Deutsch-Jordanischen Universität stand bei der Reise auch der Besuch konkreter Projekte im Wassersektor mit Beteiligung deutscher Unternehmen auf dem Programm. In der Pumpstation Baqoria informierte sich Herr Niebel über ein Pilotprojekt in öffentlich-privater Partnerschaft zur Energieeinsparung. Durch optimierte Auslegung, den Einsatz energieeffizienter Pumpentechnik und automatisierten Betrieb wurden eine deutliche Reduktion des Energieverbrauchs und eine erhebliche Steigerung der Fördermenge erzielt. Mit einer Machbarkeitsstudie sowie der Entwicklung möglicher institutioneller Umsetzungsmodelle legten die Kolleginnen und Kollegen des DI Regionalbüros Amman im Rahmen eines OMS-Projektes bereits 2008 den Grundstein für die Projektrealisierung.

Auf Grundlage der Erfahrungen aus diesem Pilotprojekt arbeitet das jordanische Wasserministerium derzeit an einem landesweiten Maßnahmenplan zur Energieeffizienz im Wassersektor. Ziel ist es den Energieverbrauch von Pumpstationen und Quellenförderung um 25% zu senken und dadurch jährliche Einsparungen von rund 15 Millionen Euro zu generieren.

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