CEO Statement

Dorsch Gruppe kontinuierlich auf Erfolgskurs

Höhere Transparenz unserer Dienstleistungsprozesse, eine klare Fokussierung auf unsere Kernkompetenzen der einzelnen Unternehmensbereiche und eine deutliche Positionierung in unseren Zielmärkten Zentraleuropa, der arabischen Welt, Indien und Südostasien stehen im Mittelpunkt der gruppenweiten Entwicklung.

Auch die Dorsch Gruppe ist einer volatilen globalen Dynamik ausgesetzt. In den letzten Jahren, welche von Finanz-, Eurokrise und Ölpreisverfall gekennzeichnet waren, zeigte sich jedoch, dass wir durch unser international diversifiziertes Geschäftsmodel Abschwächungen sehr gut ausgleichen können. Auf den internationalen Märkten der arabischen Welt, Indien und Südostasien konnten wir unsere starke Position deutlich ausbauen. Nach wie vor erzielen wir über 80 Prozent unseres Umsatzes im Ausland. Hier hat sich abermals gezeigt, dass sich unsere strategische Ausrichtung durch Diversifizierung der Leistungsbilder in klar definierten internationalen Kernmärkten hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und konstantem Wachstum auszahlt.

Eine Fortsetzung dieses positiven Trends ist ebenfalls für das Jahr 2017 und die weitere Zukunft zu erwarten. Mit heute weltweit mehr als 2.000 Mitarbeitern hat sich die Zahl der Mitarbeiter in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. In der international anerkannten ENR-Liste (Engineering News Record) ist Dorsch auf Platz 63 unter den Top 100 Büros weltweit gelistet. Um diesen Wachstumskurs nicht nur organisch, sondern auch durch Zukäufe von komplementären Planungsunternehmen fortzusetzen, haben wir uns in 2016 entschlossen, einen kapitalstarken und erfahrenen Partner ins Unternehmen zu holen. Die RSBG (RAG-Stiftung Beteiligungsgesellschaft) hat mit Closing zum 17.02.2016 70 Prozent der Anteile an der Dorsch Gruppe erworben, die bislang von der Dorsch Beteiligungsgesellschaft gehalten wurden.

Damit investierte die RSBG (RAG-Stiftung Beteiligungsgesellschaft) neben der Beteiligung an dem britischen Ingenieurdienstleister Pell Frischmann und Quest Media aus Deutschland zum wiederholten Mal in den ebenfalls in ihrem Investmentfokus stehenden Bereich Engineering Consulting. Dorsch, Pell Frischmann und Quest Media sind in Leistung und Niederlassungsnetzwerk komplementär und erreichen mit gemeinsam rund 3.500 Mitarbeitern eine exzellente Basis für die gemeinsame professionelle Durchführung zukünftiger Großprojekte weltweit.

Offenkundig ist, dass wir unsere Erfolge zu einem erheblichen Teil  international erzielen. Gerade unsere Erfahrung in internationalen Wachstumsmärkten, die jeden Tag durch eine immer dynamischere Globalisierung beschleunigt werden, bestätigt das Konzept der Kombination von lokaler Präsenz und internationaler Rückendeckung durch die gesamte Gruppe.

Bei allen Unterschieden, mit denen wir in Märkten wie dem frankophonen Westafrika, der arabischen Halbinsel, Indien oder Südostasien gelernt haben umzugehen, besteht doch eine Gemeinsamkeit: Der stark ansteigende Bedarf an planerischen und baulichen Ressourcen.Um mit der globalisierten Welt Schritt halten zu können, muss die Infrastruktur jedes einzelnen Landes auf regionaler Ebene hoch entwickelt sein.

Klima- und Umweltschutz sowie der sorgfältige Umgang mit den knapper werdenden Ressourcen spielen heutzutage auf der ganzen Welt eine starke Rolle. Es handelt sich um ein Thema, das zunehmend in das Bewusstsein aller Menschen dringt – im Zeitalter der Information per Mausklick sofort rund um den Globus. Somit wird der Frage der Nachhaltigkeit unserer Planung von unseren Bauherren in Deutschland genauso sorgfältig geprüft wie in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Interessant ist diese Diskussion, da die Technologien für den Bau einer energieautarken Stadt bereits seit längerem eingesetzt werden. Es ist eine Frage des Wollens und nicht des Könnens. Daher sind nicht nur wir als Dorsch Gruppe begeistert von der weltweit heftig geführten Klimadiskussion, wir bekommen nun auch grünes Licht, unseren Beitrag für eine bessere Umwelt zu leisten. Hierbei nimmt unsere besondere Leistungsfähigkeit im Städtebau eine entscheidende Rolle ein.

Denken wir an die rasante Entwicklung der Globalisierung und die damit verbundenen Großprojekte fünf, zehn oder fünfzehn Jahre weiter, ergibt sich ein Ausblick auf Herausforderungen, vor die Bauherren und Planer in den kommenden Jahren in sozialer, kultureller, technischer oder wirtschaftlicher Hinsicht gestellt werden. Die Entwicklung des wachsenden weltweiten Gesamtbauvolumens in Kombination mit einer branchenübergreifenden Beschleunigung fällt mit einem zweiten Effekt zusammen: „Einzelprojekte werden größer, und Auftraggeber tendieren dazu, immer größere Planungspakete zu schnüren.“ Die Rolle des „Metaplaners“, der in einer Schnittstelle alle Leistungsbilder über alle Leistungsphasen abbildet und gleichzeitig als Integrator alle an der Planung beteiligten führt und koordiniert, wird heute schon von Unternehmen wie der Dorsch Gruppe übernommen.

Gerade die komplementäre Verflechtung von Städtebau, Hochbau, Infrastrukturplanung und Entwicklungszusammenarbeit, welche die Dorsch Gruppe als einziges deutsches Unternehmen mit eigener Mannschaft im großen Rahmen leistet, machen uns international konkurrenzfähig.

In dieser Verbindung von gewachsener Erfahrung mit einem offenen Blick auf zukünftige Entwicklungen liegt die Kompetenz der Dorsch Gruppe. Sie liegt im Zusammenspiel unserer Mitarbeiter in Europa, in Afrika, in der arabischen Welt, in Indien und in Südostasien. Sie liegt in der Zusammenarbeit unserer Mitarbeiter, einer Konzentration exzellenter Talente mit globaler Reichweite und lokaler Kenntnis.

 

Olaf Hoffmann
CEO der Dorsch Gruppe

Olaf Hoffmann
Dorsch CEO - Olaf Hoffmann