Leipzig/Halle: Flughafen Leipzig/Halle (LEJ) Entwässerung S/L-Bahnsystem mit Vorfeld Süd

Luftbild Flughafen Leipzig/Halle
Luftbild Flughafen Leipzig/Halle

 

Die vorhandene südliche Start- und Landebahn am Flughafen Leipzig/Halle entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Sie wird deshalb rückgebaut und in paralleler Ausrichtung zur Nordpiste mit 3.600 m Länge neu gebaut. Darüber hinaus sind die Rollbahnen neu zu bauen und es wird ein Frachtvorfeld mit einer Größe von 60 ha ergänzt.

Analog zum von DORSCH CONSULT entworfenen Mulden-Rigolen-System bei der Norderweiterung wird der Oberflächenabfluss von ca. 270 ha befestigter Fläche in großvolumigen Kiesrigolen zwischengespeichert und zeitlich verzögert stark gedrosselt in die Vorfluter eingeleitet. Für die im Winter enteisungsmittelhaltigen Wässer ist ein separates Sammler- und Speichersystem vorgesehen.

Darüber hinaus werden die Enteisungsstationen, zwei Schalt-/ Laborhäuser sowie eine Waschwasseraufbereitungsanlage geplant.

Das Entwässerungsnetz umfasst folgende Bestandteile:

  • 80 km Abwasserkanäle
  • 75.000 m3 Mulden-Rigolen
  • 2 Regenklärbecken (9.000/6.000 m3)
  • Erdbecken zur Regenrückhaltung (250.000 m3)
  • Schmutzwasserdruckleitung und -Pumpwerke mit 15 bzw. 40 l/s
  • Regenüberlaufbauwerke
  • Mess- und Drosselbauwerke
  • Verteilerbauwerke
  • Leichtflüssigkeitsabscheider für Vorfeldflächen
  • Enteisungsstationen

Leistungen

Flughäfen

Gesellschaften

Dorsch International Consultants

Bausumme

45 Mio. € (nur Entwässerung)

Auftraggeber

Flughafen Leipzig/Halle GmbH

Projektleistungen

  • Machbarkeitsstudie, Masterplan
  • Kosten- und Zeitplanung bzw. -verfolgung
  • Planfeststellungs­unterlagen
  • Entwurfs- und Ausführungsplanung
  • Vorbereiten der Vergabe
  • Mitwirkung bei der Vergabe 

Dauer

Von 2003 bis 2008

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