Wichtiger Meilenstein für Verkehrslandeplatz Coburg

17.11.2014

Für den Verkehrslandeplatz im oberfränkischen Coburg sind nun nach drei Jahren die Planungen und Gutachten fertig gestellt. Das Luftamt Nordbayern erhielt letzte Woche alle nötigen Unterlagen zur offiziellen Einleitung des Planfeststellungsverfahrens. Daten & Fakten zu den Planungen sind jetzt für die Öffentlichkeit einsehbar. Dorsch International zeichnet für die Umweltverträglichkeitsstudie verantwortlich.

Die Projektgesellschaft Verkehrslandeplatz Coburg mbH hat beim Luftamt Nordbayern in Ansbach letzte Woche den Antrag auf Planfeststellung für den Neubau des Verkehrslandeplatzes bei Meeder-Neida eingereicht. Nach drei Jahren sind nun alle Planungen und Gutachten, rund um den etwa 60 Hektar großen Landeplatz mit Segelflugbetrieb, fertig gestellt. Er ist für etwa 14.000 Fluggäste pro Jahr ausgelegt und etwa 7 km von Coburg entfernt. Grund für den geplanten Neubau ist das Erlöschen der Betriebserlaubnis des bisherigen Coburger Verkehrslandeplatzes in 2019 und das Bestreben, eine nachhaltige und zukunftsfähige Lösung für den Luftverkehr in der Region zu schaffen. Die Arbeitsgemeinschaft Baader – Dorsch zeichnet für vier verschiedene Gutachten verantwortlich: 

 

  • Eingriffe in die Natur und Landschaft zu erfassen, zu minimieren und Kompensationsmaßnahmen festzulegen. 
  • Zum zweiten die Natura 2000 - Verträglichkeitsstudie, die die Vereinbarkeit des Vorhabens mit europäischen Schutzgebieten untersucht. 
  • Dazu kam die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung, zur Umsetzung des Artenschutzrechtes in Bezug auf geschützte Pflanzen- und Tierarten.
  • Hervorzuheben ist dabei die aufwendige, von Dorsch International durchgeführte Umweltverträglichkeitsstudie (kurz UVS), deren Ziel es ist umweltrelevante Vorhaben vor ihrer Zulassung auf mögliche Umweltauswirkungen zu prüfen wie z. B. auf Menschen, Tiere, Pflanzen, Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft. 

Alle vier Gutachten sind wichtiger Bestandteil der Genehmigungsunterlagen, die zur Genehmigung des geplanten Vorhabens erforderlich sind. Dem vorausgegangen war eine umfassende Standortsuche sowie ein Raumordnungsverfahren (kurz ROV), woraus der gewählte Standort Meeder-Neida als geeignetster hervorging. 

„Das Verfahren ist nun offiziell eröffnet, die Fakten für jedermann einsehbar. Ein wichtiger Meilenstein ist nun gesetzt, um die Eröffnung im Jahre 2019 tatkräftig voranzutreiben“ so Bernd Müssig – Leiter Fachgruppe Umweltplanung bei Dorsch.