Dorsch International beteiligt sich an cleverem Mobilitätsmanagement

05.09.2016

DI-Mobilitätsteam München

Mit dem Betrieblichen Mobilitätsmanagement hat ein Unternehmen die Möglichkeit, Verbesserungen anzustoßen, die mehr bewirken, als wenn jeder allein nach individuellen Lösungen sucht. Das städtische Förderprogramm Münchens unterstützt lokale Unternehmen indem es versucht den Berufsverkehr zu verringern und gleichzeitig die Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu fördern. Dorsch International, das unabhängige Planungs- und Ingenieurbüro, beteiligte sich erfolgreich am cleveren Mobilitätsmanagement und kann bereits erste  Erfolge vorweisen.

Alles begann mit dem städtischen Förderprogramm „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ (kurz BMM) der Landeshauptstadt München (Referat für Arbeit und Wirtschaft). Hier nehmen Unternehmen die Möglichkeit wahr sich in Punkto „Mobilität“ von externer Stelle beraten zu lassen. Das Ziel ist es diesbezüglich Verbesserungspotential innerhalb einer Firma zu identifizieren. Die Beratung erstreckt sich in etwa über zehn Monate und teilt sich auf in vier gemeinsame Workshops und vier individuelle Beratungen im Unternehmen. Im Austausch mit den Kollegen erfragt ein Mobilitätsteam im Betrieb die Bedürfnisse und erarbeitet konstruktive Maßnahmen, die auf den konkreten Bedarf zugeschnitten sind. Ansatzpunkte für Verbesserungen gibt es hier in nahezu jedem Unternehmen.
Mit Blick auf die Hauptbereiche der Mobilität, wie z. B. Pendeln mit dem PKW, Fuhrpark/Logistik, Öffentlicher Nahverkehr oder auch dem Radverkehr - gibt es stetig Optimierungsbedarf, der zugleich der Umwelt nützt und dabei hilft Stress und Ressourcenverbrauch für den Einzelnen zu reduzieren. Im übergreifenden BMM-Programm lenken fachkundige Berater im Auftrag der Stadt den Prozess und bieten technischen Input, nützliche Kennzahlen und Best Practices, damit Maßnahmen geprüft werden können. Ziel eines cleveren Mobilitätsmanagements ist es, den verkehrsbedingten Energieverbrauch, Lärm, Luftverschmutzung sowie Wegezeiten nachhaltig zu mindern und letztendlich auch die Belegschaft zu entlasten.
Gestartet wurde bei Dorsch International mit einer Mitarbeiterbefragung, die vor allem das individuelle Pendelverhalten der Belegschaft analysierte. Daraufhin wurden potentielle „Stellhebel“ identifiziert, um sinnvolle Maßnahmen abzuleiten. Daraus resultierten beispielsweise, die „Dorsch-Mitfahrzentrale“, die Integration von Echtzeit-Abfahrtsmonitoren des öffentlichen Nahverkehrs im Intranet oder auch neue Informationen zum CO2 Verbrauch innerhalb des Dienstreiseworkflows.

Auch der im Juni erfolgreich durchgeführte erste „Gesundheits- und Mobilitätstag“ ist ein Ergebnis dieser Initiative. Ziel war es die Belegschaft hierhingehend zu sensibilisieren, um als Mensch und Unternehmen letztendlich „grüner & gesünder“ durchs Leben zu gehen. Der Event bestand aus einem bunten Mix aus Live-Präsentationen und Live-Erleben. Zum einen gab es einen lebendigen Vortrag zum Thema „Gesunder Umgang mit Belastungen und Strategien erfolgreicher Stressbewältigung“ der örtlichen Krankenkasse. Zum anderen zauberte das Ausprobieren von Elektrofahrrädern das berühmte „E-Bike Lächeln“ auf die Lippen der Belegschaft. Basierend auf einer Kooperation mit einem renommierten Carsharing-Partner wurden die Vorteile aufgezeigt, indem man beispielsweise Elektroautos sinnvoll in der Stadt nutzt, ohne eines besitzen zu müssen. Ein Vortrag zur verstärkten Nutzung von Telefon- und Videokonferenzen als Alternative zu Dienstreisen rundete das vielfältige Programm ab.

„Durch diese Initiative wurde uns auch ein wenig die Augen geöffnet, wie man mit vielen kleinen Dingen – großes bewegen kann. Einmal im Sinne der Umwelt durch Reduzierung von Lärm, Energie und Luftverschmutzung. Andererseits, die eigene Work-Life-Balance zu verbessern und somit die Gesundheit der Belegschaft zu fördern“, so Judith Eiwan, Energie- und Umweltmanagementbeauftragte bei Dorsch.